Kostenlos Geld abheben in Myanmar (Birma / Burma)

Flagge MyanmarMyanmar (allgemeinsprachlich auch als Birma oder Burma bekannt) hat in den vergangenen Jahren viele Veränderungen durchlebt und die politischen Lockerungen beleben das Tourismusgeschäft. Immer mehr Reisende entscheiden sich das weitgehend noch sehr ursprüngliche Land zu bereisen. Aber auch für Geschäftsreisende steht Myanmar  immer häufiger auf der Liste der Zielländer: Die wirtschaftlichen Veränderungen bieten viele Chance für internationale Unternehmen! Für internationale Reisende war die Bargeldversorgung vor wenigen Jahren noch eine Herausforderung, denn erst im Jahre 2013 wurde Myanmar an das internationale Bankennetz angeschlossen und entsprechende internationale Geldautomaten aufgestellt. Bis dahin war es notwendig die gesamte Reisekasse in Dollar bei Einreise dabei zu haben und entsprechend optisch einwandfreie Dollar-Scheine auf dem Schwarzmarkt in die Landeswährung Kyat zu tauschen. Ein Abenteuer, dass heute nicht mehr notwendig ist: Immer mehr Automaten werden im Land aufgestellt und versorgen Touristen und Geschäftsreisende mit dem notwendigen Bargeld! Aber: Das Automatennetz ist noch im Aufbau, weshalb man die Bargeldversorgung gut planen sollte. Das beinhaltet auch die Auswahl der richtigen Reisekreditkarte(n) – auf unserer Kreditkartenübersicht sind alle Banken gelistet, die gebührenfreie Kreditkarten ausgeben, mit denen man im Ausland kostenlos Geld abheben / Kartenzahlungen durchführen kann. Die folgende Übersicht der Besonderheiten in Myanmar hilft bei der Auswahl der richtigen Kreditkarte

 

Währung & Währungsverfügbarkeit

Offizielle Landeswährung ist der myanmarische Kyat – da dieser einen stetig sinken Wert hat, werden auch entsprechend große Scheine ausgegeben. So sind momentan Banknoten in den Stückelungen 1, 5, 10, 15, 20, 45, 50, 90, 100, 200, 500, 1.000, 5.000 und 10.000 Kyat im Umlauf, wobei die kleinen Scheine (kleiner 50 Kyat) immer seltener werden. Zusätzlich zu den Scheinen gibt es Münzen in der Stückelung von 1, 5, 10, 25, 50 und 100 Pya, welche allerdings aufgrund des geringen Wertes keine Bedeutung mehr im alltäglichen Zahlungsverkehr spielen. Ein Kyat entsprech 100 Pya. Traditionell wird häufig auch noch der US Dollar als Zahlungsmittel akzeptiert (in einigen Region auch Singapur Dollar oder Thai Baht) – hier sind die Burmesen aber sehr genau: Die Dollar-Scheine müssen in sehr gutem Zustand sein! Knicke oder Beschmutzungen führen häufig dazu, dass der Schein nicht akzeptiert wird und es werden grundsätzlich alle Scheine abgelehnt, die vor dem Jahre 1996 gedruckt wurden oder eine Seriennummer haben, die mit den Buchstaben „CB“ beginnt.

Bargeldabhebungen am Geldautomaten

Bargeldabhebungen mit der Girokarte (EC/Maestro) sind zwar ebenfalls vereinzelt in Myanmar möglich, doch muss man hier mit hohen Kosten für den Karteneinsatz rechnen. Ähnlich sieht es mit Kreditkarten aus, die schlechte Konditionen für den Auslandseinsatz haben – mit einer vernünftigen Reisekreditkarte kann man aber auch in Myanmar kostenfrei Bargeld abheben und Kartenzahlungen durchführen. Aber vorsichtig: In den ländlichen Regionen Myanmars ist es weiterhin sehr unüblich mit Karte zu bezahlen und auch Geldautomaten sind hier nur vereinzelt zu finden. In Myanmar sollte man noch immer darauf achten die Bargeldversorgung gut durchzuplanen – während die meisten größeren Städte und touristischen Regionen gut mit Geldautomaten ausgestattet sind, kann es auf dem Land schon ganz anders aussehen. Auch wenn VISA und Mastercard in Myanmar gleichermaßen gut vertreten sind, ist es trotzdem äußerst sinnvoll je eine VISA und eine Mastercard mit auf die Reise zu nehmen. Myanmar ist noch immer eines der Länder, in denen es durchaus mal vorkommen kann, dass in einer bestimmten Region nur einer der beiden Kartenanbieter vertreten ist. Auf unserer Kreditkartenübersicht werden alle VISA und Mastercard-Kreditkarten gelistet, die zu 100% gebührenfrei sind.

Tipp Bei der Auswahl der richtigen Reisekreditkarte für einen Aufenthalt in Myanmar sind Karten von Visa und Mastercard prinzipiell gleichermaßen geeignet. Da in in einigen Regionen durchaus mal nur ein Kartenanbieter vertreten sein kann, sollten immer beide Karten-Typen sowie ein wenig Notfall-Bargeld mitgeführt werden.

Bank Jahresgebühr Gehaltseingang Bargeldabhebungen Kartenzahlung
DKB (Aktiv) 0,00€ >700€/Monat weltweit kostenlos weltweit kostenlos
Santander 0,00€ nicht notwendig weltweit kostenlos weltweit kostenlos
Norisbank 0,00€ nicht notwendig weltweit kostenlos kostenlos in EUR
DKB (Passiv) 0,00€ nicht notwendig kostenlos in EUR kostenlos in EUR
N26 0,00€ nicht notwendig kostenlos in EUR weltweit kostenlos
Advanzia 0,00€ nicht notwendig Zinskosten weltweit kostenlos
Fidor 0,00€ nicht notwendig 2 x weltweit kostenlos weltweit kostenlos
comdirect 0,00€ nicht notwendig weltweit kostenlos kostenlos in EUR
ING DiBa 0,00€ nicht notwendig kostenlos in EUR kostenlos in EUR
Barclaycard 0,00€ nicht notwendig kostenlos in EUR kostenlos in EUR
ICS 0,00€ nicht notwendig kostenlos in EUR kostenlos in EUR
Achtung: Bei dieser Tabelle handelt es sich um eine inhaltlich stark reduzierte Übersicht. Weitere wichtige Details zu den jeweiligen Kreditkarten gibt es bei Klick auf den Namen der Bank (Angebotsseite) oder im ausführlichen Vergleich auf unserer Hauptseite.

Letztes Update: 12/2017

Kartensperrung

Jeder Bankkartenverlust (Diebstahl, Verloren) muss umgehend gemeldet werden, damit die Karte gesperrt wird. Gleiches gilt bei verdächtigen Geldabhebungen oder auch wenn die Karte beschäftigt und nicht mehr nutzbar ist. eine Kartensperrung kann direkt über die karten-ausgebende Bank erfolgen, oder aber über den einheitlichen Sperr-Notruf 116 116. Der Notruf ist im Ausland über die Rufnummer +49 116 116 oder aber über die Alternativ-Nummer über  +49 30 4050 4050 24 Stunden täglich zu erreichen. Über den Sperr-Notruf können auch Handy-Sim-Karten gesperrt werden. In Deutschland ist der Sperr-Notruf direkt über die 116 116 zu erreichen. Weitere Informationen: Wie lasse ich meine Bankkarte sperren?

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