Kostenlos Geld abheben in der Schweiz

Landesflagge Schweiz

Geldversorgung in der Schweiz

Viele Urlauber fahren zum Wandern oder Skifahren in die Schweiz: Die Alpen haben mit ihren zahlreichen Gipfeln und Gebirgsseen für Outdoor-Freunde viel Abwechslung zu bieten. Aber auch Städtereisen zum Beispiel nach Zürich, nach Genf, in die Bundesstadt Bern oder in die Kulturstadt Basel sind beliebt. Selbst von den Städten aus ist es schließlich nie weit bis in die Natur. Die Landeswährung ist der Schweizer Franken. Die Bargeldversorgung ist in der Schweiz problemlos möglich. Bei der Abhebung am Geldautomaten fallen jedoch hohe Gebühren an. Wer sich diese sparen möchte, muss sich rechtzeitig um eine gute Reisekreditkarte kümmern. Kostenlos Geld abheben und gebührenfrei mit Karten zahlen, ist auch in der Schweiz möglich. Hier erfahren Sie, mit welchen Kreditkarten Sie sorgenfrei durch die Schweiz reisen können und welche Finanzinformationen Sie zudem kennen sollten.

Bankkarten und Bargeld in der Schweiz

In der Schweiz ist die Akzeptanz von Kreditkarten aller gängigen Anbieter hoch. Vor allem Mastercard und Visa werden in fast allen Geschäften angenommen. In Tourismus- und Grenzregionen wird auch der Euro vermehrt als Zahlungsmittel verwendet, allerdings ist der Wechselkurs schlecht. Neben Kreditkarten kann man auch Girokarten (EC/Maestro/V-Pay) für die Bargeldbeschaffung am Automaten nutzen, sofern sie das Cirrus- oder Maestro-Symbol tragen. Die Gebühren für das Geldabheben sind aber hoch, da die Schweiz nicht zur EU gehört. Um Gebühren zu sparen, ist es ratsam, sich für eine Schweiz-Reise eine spezielle Reisekreditkarte zu besorgen, mit der man im Ausland kostenlos Geld abheben und/oder kostenlos zahlen kann. Grundsätzlich ist die Schweiz ein sicheres Reiseland. Trotzdem rät das Auswärtige Amt: „Reisenden wird insbesondere an Bahnhöfen, auf Flugplätzen und in öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen, die üblichen Vorsichtsmaßnahmen gegen Kleinkriminalität (vor allem Taschendiebstähle) zu treffen und auf Sicherheitshinweise der lokalen Polizei zu achten.

In der Schweiz kostenlos Geld abheben und mit der Karte zahlen (06/2018)

Mit der richtigen Kreditkarte kann man bei Reisen in der Schweiz viel Geld sparen: Kostenloses abheben von Bargeld und auch Kartenzahlungen sind möglich und es gibt einige gebührenfreie Angebote großer deutscher Banken. In der folgenden Tabelle finden Sie einen kompakten Vergleich aller relevanten Angebote.

Bank Jahresgebühr Gehaltseingang Bargeldabhebungen Kartenzahlung
DKB (Aktiv) 0,00€ >700€/Monat weltweit kostenlos weltweit kostenlos
Santander 0,00€ nicht notwendig weltweit kostenlos weltweit kostenlos
Norisbank 0,00€ nicht notwendig weltweit kostenlos kostenlos in EUR
comdirect 0,00€ nicht notwendig weltweit kostenlos kostenlos in EUR
DKB (Passiv) 0,00€ nicht notwendig kostenlos in EUR kostenlos in EUR
N26 0,00€ nicht notwendig weltweit kostenlos weltweit kostenlos
Advanzia 0,00€ nicht notwendig hohe Zinskosten weltweit kostenlos
payVIP 0,00€ nicht notwendig hohe Zinskosten weltweit kostenlos
ING DiBa 0,00€ nicht notwendig kostenlos in EUR kostenlos in EUR
Barclaycard 0,00€ nicht notwendig kostenlos in EUR kostenlos in EUR
ICS 0,00€ nicht notwendig kostenlos in EUR kostenlos in EUR
Fidor 0,00€ nicht notwendig kostenlos in EUR
(max. 2 Abhebungen/Monat)
kostenlos in EUR
Achtung: Bei dieser Tabelle handelt es sich um eine inhaltlich stark reduzierte Übersicht. Weitere wichtige Details zu den jeweiligen Kreditkarten gibt es bei Klick auf den Namen der Bank (Angebotsseite) oder im ausführlichen Vergleich auf unserer Hauptseite.

Letztes Update: 06/2018

Die wichtigsten Kartenmerkmale

In der Schweiz werden in der Regel alle gängigen Kreditkarten akzeptiert. An den Automaten fallen beim Abheben Gebühren ab. Diese sogenannten Fremdgebühren werden nur selten von deutschen Banken berücksichtigt, und nur wenige Kreditkarten-Angebote beinhalten auch die Erstattung von Fremdgebühren. Bei der Wahl der Karte sollte man also darauf achten, dass Bargeldabhebungen und Kartenzahlungen auch wirklich weltweit kostenfrei sind. Es gibt viele Reisekreditkarten, bei denen kostenloses Geld abheben und Kartenzahlungen nur in Euro möglich sind. Zur Sicherheit sollte man am besten zwei Kreditkarten mit sich führen, falls eine defekt ist oder abhanden kommt.

Bargeld in der Schweiz

Die Schweiz gehört trotz ihrer geografischen Lage mitten in Europa nicht zur EU und hat darum eine eigene Währung. Die Landeswährung ist der Schweizer Franken (sfr). Banknoten gibt es in der Schweiz im Wert von 1000, 200, 100, 50, 20 und 10 sfr, Münzen in den Nennbeträgen 5, 2, 1 und 1/2 sfr sowie 20, 10 und 5 Rappen. Seit 2016 und noch bis 2019 wird nach und nach eine neue Banknotenserie herausgebracht. Ab einer Summe von umgerechnet 10.000 Euro muss die Geldeinfuhr aufgrund des Geldwäschegesetzes beim Zoll deklariert werden.

Kartenverlust in der Schweiz

Jeder Bankkartenverlust (Diebstahl, Verloren) muss umgehend gemeldet werden, damit die Karte gesperrt wird. Gleiches gilt bei verdächtigen Geldabhebungen oder auch wenn die Karte beschädigt und nicht mehr nutzbar ist. Eine Kartensperrung kann direkt über die karten-ausgebende Bank erfolgen, oder aber über den einheitlichen Sperr-Notruf 116 116. Der Notruf ist im Ausland über die Rufnummer +49 116 116 oder aber über die Alternativ-Nummer über  +49 30 4050 4050  24 Stunden täglich zu erreichen. Über den Sperr-Notruf können auch Handy-Sim-Karten gesperrt werden. In Deutschland ist der Sperr-Notruf direkt über die 116 116 zu erreichen. Weitere Informationen: Wie lasse ich meine Bankkarte sperren?

Zusammenfassung

Ob Städtereisen nach Zürich, Genf, Lausanne oder Basel, ob zum Entspannen an den Vierwaldstättersee oder den Luganer See, zum Skifahren in die Alpen oder zum Wandern in den Tessin: Geld abheben und Kartenzahlungen müssen in der Schweiz nicht teuer sein. Mit der richtigen Kreditkarte sind Bargeldabhebungen und Kartenzahlungen sogar weltweit kostenlos. Wir helfen bei der Auswahl der richtigen Kreditkarte – einen Überblick über alle deutschen Reisekreditkarten finden Sie auf unserer Hauptseite.

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